Nina-Leopold-Stiftung spendet für Taubblindenschule in Heiligenbronn

Spendenübergabe an die Taubblindenschule Heiligenbronn

Mit 5000 Euro unterstützt die Nina-Leopold-Stiftung aus Rosenfeld die Taubblindenabteilung in der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn. Unser Bild zeigt bei der Spendenübergabe im „Traumraum“ der Schule St. Benedikt (von links) Direktor Dietmar Stephan, den Spender Michael Leopold, die Sonderschullehrerinnen Astrid Borck und Beate Schork mit drei Kindern aus dem Förderzentrum sowie Melanie Steinhart und Andreas Precht vom Referat Sozialmarketing.

Michael Leopold, Vorstand der Nina-Leopold-Stiftung und Vater der vier Jahre alten mehrfachbehinderten Nina Leopold, überreichte in der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn 5000 Euro für die Taubblindenabteilung des Förderzentrums Sehen aus dem Erlös des Benefizkonzertes am 25. November in Rosenfeld.
Bei diesem Volksmusikkonzert mit Markus Wolfahrt, der auch moderierte, Geri der Ex-Klostertaler, Heinz Koch und den „Alpenrebellen“ war die Sporthalle Rosenfeld mit 1000 begeisterten Besuchern ausverkauft gewesen. Der gesamte Erlös wurde zwischen der Nina-Leopold-Stiftung, der Stiftung KBF und der Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn aufgeteilt und noch etwas aufgerundet.

So brachte Michael Leopold jetzt die Spende von 5000 Euro für die Taubblindenabteilung nach Heiligenbronn, von wo aus die vierjährige Nina aus Rosenfeld-Bickelsberg über die Frühförderung von Anfang an unterstützt wurde. Beratungslehrerin Astrid Borck kommt nach wie vor zu dem mehrfachbehinderten Kind in die Familie und in den Kindergarten und fördert die Wahrnehmung und Entwicklung bei der Vierjährigen, die nach einem bei der Geburt erlittenen Hirnschaden auch hörsehbehindert ist.

„Wir sind dankbar dass es solche Einrichtungen gibt“, sagte Vater Michael Leopold bei seinem Besuch im neuen Schulzentrum St. Benedikt in Heiligenbronn. Mit dem Erlös aus dem Benefizkonzert wollten er und seine Frau wieder etwas davon zurückgeben, weil nicht alle Hilfsmittel und speziellen Therapien von den Kassen getragen werden.

Direktor Dietmar Stephan vom Förderzentrum Sehen, die Sonderschullehrerinnen Astrid Borck und Beate Schork wie auch Andres Precht und Melanie Steinhart vom Referat Sozialmarketing empfingen den rührigen Vater und Stiftungsgründer und zeigten ihm den „Traumraum“, der ebenfalls nur über Spenden ermöglicht wurde. Direktor Stephan erläuterte die therapeutischen Ansätze in der Förderung von mehrfachbehinderten Kindern, für die neben den Fachkompetenzen der Mitarbeiter auch spezielle und professionell entwickelte Hilfsmittel wichtig seien. Er dankte Michael Leopold für sein soziales Engagement und seine Spende. Die Landesschau des Südwestrundfunks hatte erst Anfang Januar über die Initiative von Familie Leopold einen Fernsehbeitrag gesendet.

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